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Italien, Malta und die malerische Küste Dalmatiens

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Italien, Malta und Dalmatien mit der Celebrity Constellation - Oktober 2016

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Urlaubsreif...

Unser lang ersehnter Urlaub begann mit etwas viel Stress. Für die Strecke zum Flughafen, für die wir normalerweise etwas mehr als 1 Stunde brauchen, hatten wir bereits 2,5 Stunden eingeplant. Wir waren jedoch noch nicht ganz auf der Autobahn, da wurde eine Vollsperrung mit Megastau angesagt. Sämtliche Umleitungen waren auch ganz schnell dicht. Somit fuhren wir über Schleichwege und Dorfstraßen und erreichen schließlich den Flughafen etwa 20 Minuten vor der Boarding-Zeit. Dort parkten wir das Auto in das dem Eingang am nächsten gelegene Parkhaus und spurteten zum Check-in. Die Mitarbeiterin am Schalter nahm unsere Papiere entgegen und sagte: „Da müssen sie sich aber beeilen“ – während sie seelenruhig unsere Bordkarten ausfertigte und das Gepäck eincheckte.

Als wir dann schließlich zur Sicherheitskontrolle eilten, erwartete uns die nächste Überraschung. Wo normalerweise am Stuttgarter Flughafen die Schlangen sehr übersichtlich sind, zogen sie sich heute bis zum Eingang des Flughafens. Dank einiger freundlicher Fluggäste, die uns vorließen, kamen wir letztendlich 1 Minute vor Boarding an unser Gate. Jetzt waren wir wirklich urlaubsreif.

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Der Flug nach Venedig dauerte nicht mal eine Stunde - und war damit kürzer als die Anreise zum Flughafen. Wir waren gefühlt kaum in der Luft und hatten uns von der Aufregung erholt, da erschien auch schon Bella Venezia unter unseren Fenstern.

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So stressig diese Anreise auch gewesen war, so entspannt war die Ankunft in Venedig. Wir mussten nicht lange auf unsere Koffer am Band warten und konnten nach kurzer Zeit den Flughafen verlassen. Nicht einmal 20 m hinter dem Ausgang sahen wir schon einen ATVO-Express-Bus nach Venedig, für den wir im Internet Tickets für 13 Euro pro Person gebucht hatten (www.atvo.it). Kurz nachdem wir im Bus Platz genommen hatten, fuhr der auch schon los. In entspannten 20 Minuten brachte er uns direkt an die Piazzale Roma. Dieser Platz unmittelbar neben dem Bahnhof ist zentraler Punkt und Endstation für alle nicht maritimen Verkehrsmittel in Venedig. Hier hört die Straße auf und die Welt der Brücken, Gassen und Kanäle beginnt.

Wir überquerten die große gläserne Brücke von der Piazza zum Bahnhof, liefen an den vielen Haltestellen der Wasserbusse vorbei und überquerten die zweite große Brücke vor dem Bahnhof, die in das Herz Venedigs führt. Spätestens auf dieser Brücke über den Canale Grande kann man sich dem gewinnenden Charme Venedigs nicht mehr entziehen.

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Von hier aus waren es nur noch etwa 5 Gehminuten durch enge Gassen und über kleine Brücken zu unserem Hotel “Ca´ Nigra”. Auf das Hotel war ich ein Jahr zuvor durch Zufall gestoßen, als ich einen Tag alleine mit der Kamera durch Venedig gestreift war. Es hatte mir damals auf Anhieb gefallen und ich war gleich entschlossen gewesen, es für die Nacht vor unserer Kreuzfahrt zu buchen. Birgit hatte es zwar noch nicht gesehen, vertraute aber meinem Urteil und meiner Begeisterung. Ich wiederum war mir sicher, dass es auch ihr gefallen würde.

Hinter einer Biegung standen wir vor einem unscheinbaren Eingang in einer Mauer und ich sagte: „Wir sind da!“.

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Als wir durch diesen Eingang hindurchgingen, betraten wir den Vorgarten einer kleinen Oase mitten in der Lagunenstadt. Es war wunderbar ruhig und der mit Pflanzbögen überspannte Weg zum Hotel strahlte sofort eine gewisse Gemütlichkeit aus.

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Im Inneren des Gebäudes gefiel uns sofort, dass man die Eleganz eines alten, klassischen Palazzos aufrecht erhalten und ihn sehr harmonisch mit modernen Annehmlichkeiten und Elementen ergänzt hatte, um den Ansprüchen eines gehobenen Hotels der heutigen Zeit zu entsprechen.

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Der Empfang war sehr freundlich. Wir konnten bereits jetzt, um etwa 10 Uhr morgens, unser Zimmer beziehen. In dem Zimmer setze sich fort, was wir im ganzen Hotel feststellen konnten. Man hatte trotz moderner Einflüsse den alten venezianischen Charme der Räumlichkeiten bewahrt.

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In dem an sich klassisch gestalteten Raum war ein mit Glaswänden abgetrenntes Abteil eingebaut, in das ein hoch modernes Badezimmer in minimalistisch, luxuriösem Design eingebaut war.

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Bevor wir zu einem Streifzug durch Venedig starteten, schauten wir uns noch den Rest des Hotels an. Durch den Frühstücksraum gelangten wir in einen hübschen Rosengarten mit einer Pergola direkt am Canale Grande.

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Dann zogen wir los, um die Stadt der kleinen Gassen und Kanäle zu erforschen. Erst einmal immer den Schildern in Richtung Rialto folgend.

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An der großen Piazza „Campo San Polo“ stießen wir auf einige Restaurants, deren Besucher verführerisch aussehende Speisen auf den Tellern hatten. Da meldete sich auch bei uns sofort ein kleiner Mittagshunger, der gestillt werden wollte. So machten auch wir in einem der netten Restaurants eine Pause und verspeisten eine lokale Köstlichkeit.

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Wohl genährt zogen wir danach weiter und kamen bald an die Rialtobrücke, eines der bekanntesten Bauwerke Venedigs aus dem 16. Jh.

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Von hier aus setzten wir unseren Weg in Richtung Markusplatz fort. Auch hier gab es viel zu sehen. Den Glockenturm, den Uhrenturm, den Dogenpalast und natürlich den Markusplatz selbst.

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Wir gingen an die zum Kanal offene Seite des Platzes und freuten uns schon jetzt darauf, dort am nächsten Tag mit dem Schiff vorbeiziehen und die Aussicht von der anderen Seite genießen zu können.

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Auf der Ponte della Paglia standen wie immer Massen von Touristen, um den Blick auf die  Seufzerbrücke zu genießen. Mittlerweile muss man sich fast durch einen Dschungel aus Selfie-Sticks kämpfen, um sie zu überqueren.

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Eines der bekanntesten Hotels Venedigs, das Hotel Danieli, befindet sich kurz hinter der Brücke. In der Eingangshalle der ehemaligen Heimat einer Dogenfamilie bekommt man auch heute noch einen kleinen Eindruck davon, mit welcher Pracht und welchem Luxus sich die damaligen Oberhäupter der Republik Venedig im 14. Jahrhundert umgeben haben.

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In der herbstlichen Nachmittagssonne schlenderten wir langsam durch das Labyrinth der kleinen Straßen in Richtung Opernhaus Teatro La Fenice. Wir verzichteten darauf, den prachtvollen Saal der Oper zu besuchen, den man gegen eine Gebühr besichtigen kann.

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Ein Stück weiter unseres Weges erreichten wir am Ende des großen Campo Santo Stefano die  Kirche Chiesa San Vidal, deren Inneres uns eher an einen alten Tempel erinnerte als an einen klassischen Kirchenraum.

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Am Eingang der Kirche wurden Karten für ein Vivaldi-Konzert verkauft, das an diesem Abend stattfinden sollte. Wir nahmen erst einmal nur ein kleines Infoblatt mit.

Über die Brücke Ponte dell`Accademia überquerten wir wieder den Canale Grande und erfreuten uns am Anblick der in der goldenen Nachmittagssonne leuchtenden Gebäude mit ihrer wohl einzigartigen Architektur.

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Um zurück zu unserem Hotel im Stadtteil Santa Croce zu kommen,  durchquerten wir den weniger touristischen, östlichen Teil Venedigs. Im Hotelzimmer angekommen beschlossen wir, doch in das Vivaldi-Konzert zu gehen, weil es sicher einen schönen Abschluss dieses schönen Tages in Venedig bilden würde. Über das kostenlose WiFi des Hotels bestellten wir also zwei Karten.

Als es nach einem Nachmittagsschläfchen Zeit wurde, machten wir uns wieder auf den Weg zur Kirche. Auch dieses Mal wieder durch den weniger touristischen Teil, da man dort einfach schneller voran kam. 20 Minuten später waren wir bereits wieder am Campo Santo Stefano, wo wir uns, da wir noch etwas Zeit hatten, auf einen Drink in eines der Straßencafes setzten und dem lebhaften Treiben zusahen.

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Die Kirche füllte sich vor Beginn des Konzerts schnell mit vielen Besuchern aus allen möglichen Ländern. Ich war mir sicher, dass viele von ihnen am nächsten Tag ebenfalls auf eine Kreuzfahrt gehen würden.

Das Konzert  war herrlich. Die Akustik in dem Gebäude aus dem Jahr 1084 war exzellent und die Klänge von Vivaldi waren ein wunderschönes Ende dieses herrlichen Tages und Einstimmung auf die bevorstehende Reise zugleich.

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Venedig bei Dunkelheit in weit weniger gefüllten Gassen zu durchqueren war noch mal ein ganz anderer Eindruck als am Tag. Wo sich tagsüber die Touristen in Massen durch die engen Gassen schoben, gingen wir jetzt fast alleine über die Plätze und durch die Straßen. Auf dem tagsüber von Booten und Gondeln verstopften Kanal spiegelten sich nun lediglich die vielen Lichter der Restaurants und Straßenlaternen. Außer dem Hallen unsere Schritte zwischen den Häuserwänden und dem ruhigen Plätschern des Wassers beim Kanal war kaum etwas anderes zu hören.

Die Stadt schien zu schlafen, um sich vor dem erneuten Ansturm der Besucher am nächsten Tage auszuruhen.

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Im Hotel angekommen, fielen auch wir schnell und zufrieden in unsere Betten und taten es der Stadt gleich.

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