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Island - Insel aus Feuer und Eis

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England, Irland, Island mit der Celebrity Eclipse - Mai 2016

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Endlich...

„Endlich geht es wieder in den Urlaub. Endlich machen wir wieder eine Kreuzfahrt mit der Familie. Endlich geht es los nach Island!“

Dies waren unsere Gedanken, als wir nach monatelanger Vorfreude gemeinsam mit Birgits Eltern Hildegard und Helmut und ihren Freunden Ursula und Wolfgang in der Wartehalle am Hamburger Flughafen saßen und auf unseren Flug nach London warteten. Sechs entdeckungsfreudige Reisende, die sich seit langer Zeit darauf freuten, mit Island ein vorher noch nicht gesehenes Land zu besuchen.

0001-MapRoutenbild www.kreuzfahrtinfos.at

 

Teil 1 - Anreise und Einschiffung

British Airways brachte uns mit einem ruhigen Flug nach London. Nachdem wir dort am Gepäckband rasch unsere Koffer eingesammelt hatten, mussten wir in der Ankunftshalle nur nach einem Schild von Smithsforairports.com mit unserem Namen darauf suchen. Das Schild war schnell gefunden und das freundliche Gesicht dahinter begrüßte uns gleich mit einem herzlichen Lächeln. Das ging ja flott. Der Fahrer führte uns zu seinem sehr bequemen Minibus in das nahe gelegene Parkhaus und schon wenige Minuten später waren wir komfortabel und problemlos auf dem Weg nach Southampton.

Die Fahrt dorthin war angenehm und die Zeit verging durch nettes Plaudern mit dem Fahrer wie im Fluge. Nach etwas mehr als einer Stunde hatten wir unser erstes Etappenziel erreicht – das Hotel Ibis Southampton Centre. 

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Die Eingangshalle des Hotels war modern, hell und freundlich gestaltet. Der Preis für die gebuchten Übernachtungen war hervorragend. Wie uns bei Ibis Hotels bekannt, war auch dieses Hotels zweckmäßig modern eingerichtet und die Zimmer klein aber praktisch und sauber.

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Leider war bei unserer Reservierung der Vermerk unter gegangen, dass wir für Hildegard und Helmut ein barrierefreies Zimmer bevorzugt hätten. Dies tat der Empfangsmitarbeiterin sehr leid, zumal auch alle dieser Zimmer nun ausgebucht waren. Sie entschuldigte sich vielmals und buchte als Entschädigung für alle sechs Personen kostenlos das Frühstücksbuffet für den nächsten Morgen hinzu. Eine nette Geste.

Das Hotel lag in unmittelbarer Nähe zum West Quay Shopping Centre, einer großen Mall mit vielen Shops und Restaurants. Dort aßen wir erst einmal zu Mittag. Birgit und ihre Eltern machten danach erst einmal ein Mittagsschläfchen und ich beschloss ein wenig durch Southampton zu laufen.

Bei meinem Spaziergang kam ich an einigen, teilweise begehbaren Resten der alten Stadtmauer, Parkanlagen und hübschen alten Fassaden vorbei.

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Im Großen und Ganzen musste ich unserem Fahrer jedoch Recht geben, der bereits erwähnte, dass Southampton nicht besonders viel zu bieten hat.

Hauptsächlich ist es ganz offenbar nur An- und Abreisepunkt für viele Kreuzfahrten unterschiedlicher Reedereien. Auch an diesem Tage lagen einige Schiffe an den verschiedenen Terminals von Southampton. So z.B. auch die Britannia von P & O, an der ich auf meinem Rückweg vorüber kam.

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Keine 50 m vom Hotel entfernt befand sich ein TGI Friday´s Restaurant. Da es einfach bequem zu erreichen war, kehrten wir dort zum Abendessen ein. Natürlich erwartete uns dort der in solchen Restaurants übliche Trubel mit entsprechender Lautstärke, aber das Essen war erstaunlich gut und schmeckte selbst unseren älteren Mitreisenden sehr gut.

Dann war es Zeit, mit Freude auf den kommenden Tag ins Bett zu gehen. Noch einmal schlafen, dann war es soweit…


Einschiffung

Den nächsten Morgen starteten wir mit einem Frühstück im Hotel, dessen Buffet alles Notwendige für ein schnelles Frühstück bot.

Mit einem in der Lobby dafür bereit stehenden Telefon riefen wir anschließend ein bzw. zwei Taxis. Aufgrund des hohen Passagieraufkommens für mehrere Kreuzfahrtschiffe an diesem Tag nannte die Taxizentrale bereits jetzt eine Wartezeit von 45 Minuten, die wir in der Lobby verbrachten.

Ständig fuhren Taxis vor und die Fahrer riefen die Namen der Fahrgäste aus. Irgendwann war auch unser Name dabei und das erste Taxi stand bereit. Birgit fuhr mit ihren Eltern zuerst los. Kurz darauf kam auch das zweite Taxi und wir stiegen ein. Der Fahrer drehte den Zündschlüssel um und … es passierte gar nichts. Der Wagen machte keinen Mucks. Nach ein wenig nervösen hin und her fing der Fahrer an, SMS zu schreiben. Ich bat ihn darum doch bitte erst einmal die Zentrale anzurufen, um uns ein anderes Taxi zu ordern, was er dann auch zögerlich tat. Zwischendrin versuchte er natürlich, den Wagen doch noch zu starten, jedoch kam am Display nur die Meldung „Wegfahrsperre aktiv“. Ich erklärte ihm, dass auch sein Gedanke den Wagen anzuschieben oder zu überbrücken nichts bringen würde, da wohl offenbar sein Schlüssel nicht erkannt wurde.

Auf das Ersatztaxi sollten wir nun wieder 45 Minuten warten während Birgit und ihre Eltern natürlich bereits am Terminal auf uns warteten. Nach etwa einer halben Stunde fand sich ein anderer Taxifahrer, der gerade ein paar Gäste am Hotel abgeladen hatte und wir konnten endlich zum Terminal folgen. Die Fahrt kostete übrigens etwa 7 GBP.

Die Check-in-Prozedur zog sich ebenfalls etwas hin. Zwar war die Schlange nicht besonders lang, aber es dauerte eben etwas länger 6 Personen einzuchecken. Die Dame am Schalter war sehr, sehr freundlich und freute sich, ihre hervorragenden Deutschkenntnisse bei unseren Mitfahrern zu nutzen und viel zu erklären. Das war zwar sehr gut gemeint, beschleunigte das Ganze jedoch nicht unbedingt.

Gegen 14.30 Uhr, nachdem wir uns an Bord mit einem Glas Sekt haben begrüßen lassen, saßen wir endlich auf der Terrasse des Oceanview Cafés, bedienten uns am Buffet und stießen auf die nun endlich beginnende Fahrt an.
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Nach dem Essen gingen wir die paar Stufen nach oben zur Sunset Bar und warteten dort bei einem Cocktail und netten Plaudereien auf die übliche Durchsage für die Kabinenfreigabe, die sonst eigentlich bis allerspätestens 15 Uhr erfolgt.

Wir wollten vor der Rettungsübung unserer Mitreisenden noch in Ruhe ihre Kabinen präsentieren, bevor wir zu unseren Sammelpunkt im Theater gehen wollten. Nur kam leider keine Durchsage. Ich fragte den Kellner an der Bar, ob wir sie vielleicht nicht gehört hätten, aber auch er konnte sich nicht an eine Durchsage erinnern. Nur eine Dame an der Bar meinte, dass die Durchsage schon sehr früh gemacht wurde, so gegen 13 Uhr bereits – na klasse, da waren wir noch gar nicht an Bord.

Egal, wir änderten kurzfristig den Plan, gingen in Ruhe ins Theater und besuchten die obligatorische Rettungsübung, die sich wie immer auf die Präsentation eines Films und eine Demonstration zum Anlegen der Rettungswesten beschränkte.

Dann suchten wir schließlich unsere Bleibe für die nächsten Tage auf. Dabei begannen wir mit den normalen Kabinen von Ursula und Wolfgang und uns, bevor wir die große barrierefreie Kabine von Birgits Eltern anschauten, die wir aufgrund von Hildegards Rollator gebucht hatten. Diese war riesig und die Augen der beiden entsprechend groß.

Aber auch unsere Kabine (AQ 1518) ließ sich sehen.

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Die Kabine lag unter dem Fitness Center, was wir in den kommenden Tagen zwar an rhythmischen Geräuschen von den Laufbändern hören konnten, was uns aber nicht weiter störte. 1518 liegt genau gegenüber eines kleinen Gangs, der direkt zur Wendeltreppe des Spas führt. Eine nette Abkürzung zum Persian Garden und dem Gym.

Unser Stateroom Attendant hatte sich uns gerade vorgestellt, als wir durch leichte Vibrationen des Schiffs auf das Auslaufen hingewiesen wurden. Schnell schnappten wir die Flasche Begrüßungssekt und gingen gemeinsam mit Birgits Eltern zur Kabine von Ursula und Wolfgang auf der Backbordseite, von wo aus wir einen besseren Ausblick hatten.

Wir winkten Southampton noch einmal zu und fuhren langsam an der Queen Mary 2 und der Queen Elizabeth vorüber. Die Queen Victoria lag ebenfalls im Hafen, jedoch leider hinter uns.

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Der Captain der Eclipse verabschiedete sich nach alter Manier mit dem Horn von Southampton und den beiden Queens welche prompt das Hupen erwiderten. Speziell die markerschütternd tiefe Stimme der Queen Mary 2 gab diesem Moment ein einzigartiges Gefühl. Ich hatte Gänsehaut auf den Armen und wir alle spätestens jetzt leuchtende Augen. Monatelange Vorbereitung für diesen Tag war vorüber, aller Trubel und Stress der Anreise war abgeschüttelt - nun ging es richtig los. Wir stachen in See! Prost Island, wir kommen!

Gemächlich fuhren wir durch die Southampton Waters an Netley Castle vorbei und umrundeten die an Steuerbord auftauchende Isle of Wight, vor der sich in der einsetzenden Dämmerung Nebelbänke bildeten.

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Ein paar Segler vor der Insel schienen, als ob sie vom dichter werdenden Nebel in Watte gepackt würden.

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Auch vor uns hatte sich eine dichte Nebelbank gebildet, die wie eine tiefe Wolke auf dem Wasser lag. In diese tauchten wir nicht viel später ein. Während wir unsere mittlerweile vor der Kabine stehenden Koffer auspackten, ertönte draußen in regelmäßigen Abständen das Nebelhorn der Eclipse.

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Beim Abendessen verzauberten unsere Tischkellner Joseph und Peta unsere Kreuzfahrtneulinge nicht nur durch ihre herzliche Freundlichkeit, sondern auch mit leckeren Speisen, die sie uns allen servierten.

Den Abschluss des Tages begingen wir in der Sky Observation Lounge. Dort trafen wir mit Donovan auf einen Kellner, den Birgit und ich bereits von einer früheren Fahrt kannten. Er erkannte uns nicht nur wieder, sondern wusste noch genau, wo wir mit anderen Freunden auf der damaligen Fahrt immer gesessen hatten und was wir am liebsten trinken. Es war unglaublich.

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