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Eine Reise in die Antike

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Östliches Mittelmeer mit der Celebrity Reflection - August 2015

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Anders als erwartet und trotzdem wunderschön!

Ein tolles Schiff, zauberhafte Ziele, hervorragender Service und unheimlich liebe Menschen – kurzum, eine perfekte Kreuzfahrt an deren Ende wir das traurige Gefühl hatten, Freunde und Familie verlassen zu müssen.

Auf unserer Holy Land Cruise im letzten Jahr waren wir von der Celebrity Silhouette und der Reise an sich so begeistert, dass Birgit an einem Seetag sagte: „So etwas können wir wieder machen!“ Da so etwas bei mir nie auf taube Ohren stößt und ich zudem an einem Seetag viel Zeit habe, führte mein erster Weg ins Future Cruise Sales-Büro und nach kurzer Auswahl zwischen einigen Routenkandidaten war diese Reise noch an Bord gebucht. Ausschlaggebend war neben der Schiffsklasse auch die Route mit einem Overnight-Auffenthalt in Istanbul – eine Stadt, die wir beide gerne sehen wollten. Wenige Tage vor Reisebeginn kam jedoch die Nachricht, die wir angesichts der Entwicklungen schon befürchtet hatten: Istanbul wurde aus Sicherheitsgründen gestrichen.

Natürlich war das erst einmal eine Enttäuschung – besonders als wir sahen, dass für Istanbul ein Overnight in Piräus/Athen eingesetzt wurde. Athen war bereits Teil unserer Holy Land Cruise gewesen und war sicherlich interessant, aber nichts, was wir uns für einen zweitägigen Stopp ausgesucht hätten. Trost war, dass der Route zwei zusätzliche Häfen hinzugefügt wurden: Rhodos, das uns im letzten Jahr schon gut gefallen hatte, und Chania/Kreta, das zumindest ich noch nicht kannte.

Die Überschrift sagt es Euch schon - die Enttäuschung war von kurzer Dauer und wir genossen die Reise in vollen Zügen. Nun aber der Reihe nach…

Route

 

Teil 1 – Anreise

Wir fuhren bereits am Samstagnachmittag nach Frankfurt, bummelten ein wenig durch die Stadt und gingen abends gemütlich essen bevor wir zum NH-Hotel am Flughafen fuhren. Auch bei dieser Reise nutzen wir wieder das Sleep & Fly-Angebot des Hotels und ersparten uns für nur wenig mehr Kosten eine Anreise in den frühen Morgenstunden. Nach einer angenehmen Nacht machten wir uns, gestärkt durch ein Croissant und eine Tasse Kaffee, mit dem kostenlosen Shuttle des Hotels auf den kurzen Weg zum Terminal und warteten nicht viel später bereits am Gate auf das Boarding unseres Fluges nach Rom.

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Nach etwa zwei Stunden Flug waren wir in Bella Italia und spürten spätestens beim Aufsetzen der Maschine eine nicht unterdrückbare Urlaubsfreude in uns aufkommen.

Da wir unter keinerlei Zeitdruck standen, hatten wir geplant, dieses Mal den Zug nach Civitavecchia zu nehmen. Nachdem wir unser Gepäck vom Band genommen hatten machten wir uns daher auf zum Bahnhof des Flughafens, der gefühlt am anderen Ende Italiens lag. Begleitet von einem internationalen Stimmengewirr, wie es wohl nur auf Flughäfen zu finden ist, liefen wir lange durch endlos erscheinende Gänge, bevor wir die Fahrkartenautomaten vor dem Bahnhof erreichten, an denen zum Glück nur wenige Menschen anstanden.

Trenitalia

 

Mit nur 11 Euro pro Person war die Fahrt sehr erschwinglich und ging, mit einmal Umsteigen in Trastevere, nach Civitavecchia. Im Zug war es lediglich etwas problematisch, Platz für unser Gepäck zu finden. Zum Glück war er um diese Uhrzeit nicht voll besetzt, so dass wir es auf den Plätzen neben uns stapeln konnten.

Etwa eine Stunde und 45 Minuten später stiegen wir an unserem Endziel aus, das uns mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erwartete. Das von uns gebuchte Hotel San Giorgio lag direkt am Ende des Bahnhofparkplatzes und wir erreichten es nach nicht einmal 5 Minuten Fußweg.

Hotel San Giorgio Civitavecchia

 

Im einladend gestalteten Hotel wurden wir sehr freundlich empfangen und konnten, trotz der recht frühen Anreise, direkt unser Zimmer beziehen. Dabei hatten wir noch Glück und bekamen ein Upgrade auf ein Deluxe-Zimmer, welches sich über zwei Ebenen erstreckte.

Hotel San Giorgio Civitavecchia

 

Wir ruhten uns zunächst ein wenig im Zimmer aus, bevor wir einen Spaziergang in der Nachmittagssonne durch ein fast ausgestorbenes Civitavecchia machten. Dabei wurden wir auf dem großen Platz an der Hafenpromenade durch eine überdimensionale Bratpfanne darauf aufmerksam gemacht, dass hier auch ein Volksfest stattfand. Noch waren die Bühne und die Restaurantzelte jedoch leer.

Piaza Civitavecchia

Civitavecchia

 

Wir schlenderten ein wenig weiter und betrachteten die im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffe mit der beruhigenden Gewissheit, dass auch wir am nächsten Tag wieder in See stechen würden. Dann warfen wir einen Blick in die unweit entfernte und reichlich mit Gold verzierte Kathedrale von Civitavecchia, wanderten ein wenig durch die fast menschenleere Hauptstraße, deren Geschäfte am Sonntag geschlossen waren, und setzten uns anschließend in die Abendsonne an die kleine Bucht bei der Piazza della Vita.

Civitavecchia Port

Civitavecchia Cathedral

Civitavecchia

 

Von der auf dem Platz aufgebauten Bühne schallte angenehme italienische Musik zu uns herüber, als dort einige Künstler schon für ihren Auftritt am späteren Abend probten. Begleitet von den süßen Klängen des Dolce Vita genossen wir es, den einsamen Anglern und einigen älteren Herrschaften zuzusehen, die in den letzten Strahlen der immer tiefer stehenden Sonne schwimmend ihre Bahnen in der Bucht zogen.

Civitavecchia Bay

Civitavecchia

 

Angestrahlt von der untergehenden Sonne gingen wir irgendwann zurück zur Uferpromenade. Vorüber an den Rentnern Civitavecchias, die sich bei den Parkbänken der kleinen Allee trafen, um auf unnachahmliche Weise mit lebhafter Unterstützung wilder Handbewegungen die Neuigkeiten des Tages auszutauschen, führte uns unser Weg zur Pizzeria da Baffone, wo wir bereits im vergangenen Jahr einen schönen Abend verbracht hatten.

Auch bei diesem Mal war der Service sehr zuvorkommend und die riesige Pizza hervorragend.

Civitavecchia Pizzeria da Baffone

 

Wohl genährt und sehr zufrieden gingen wir anschließend die paar Schritte zurück ins Hotel, wo uns unser Bett willkommen hieß und wir in Gedanken auf die uns bevorstehenden Kreuzfahrt schnell einschliefen.

Civitavecchia Hotel San Giorgio

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